Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 02.08.2023 Herkunft: Website
Unter Selbstentladung, auch Ladungserhaltungskapazität genannt, versteht man die Fähigkeit einer Batterie, ihre gespeicherte Energie unter bestimmten Umgebungsbedingungen im Zustand eines offenen Stromkreises aufrechtzuerhalten. Im Allgemeinen wird die Selbstentladung hauptsächlich durch Herstellungsprozesse, Materialien und Lagerbedingungen beeinflusst. Die Selbstentladung ist einer der Hauptparameter zur Messung der Batterieleistung.
Generell gilt: Je niedriger die Lagertemperatur einer Batterie, desto geringer ist ihre Selbstentladung. Es ist jedoch auch zu beachten, dass niedrige oder hohe Temperaturen den Akku beschädigen und ihn unbrauchbar machen können.
Nachdem der Akku vollständig aufgeladen und eine Zeit lang offen gelassen wurde, ist ein gewisses Maß an Selbstentladung ein normales Phänomen. Die IEC-Norm schreibt vor, dass die Nickel-Metallhydrid-Batterie nach vollständiger Aufladung 28 Tage lang bei einer Temperatur von 20 ± 5 °C und einer Luftfeuchtigkeit von (65 ± 20) % offen gehalten werden muss und die Entladekapazität bei 0,2 °C 60 % der Anfangskapazität erreichen muss.
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